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Hal Brown

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Montag, 1. März 2010, 19:36

Erfahrungsbericht Claw Gear Stalkeranzug

Nachdem Ihr ja schon ein paar Bilder von meinem Stalkeranzug hier gesehen habt, folgt jetzt mal mein Erfahrungsbericht zu dem Teil, damit Ihr Euch mal ein genaues Bild davon machen könnt, was Euch erwartet:




Einleitung:
Nachdem ich von Vietnam bis Modern Marines schon viele Outfits und damit verbundene Battledisplay-Ambitionen verwirklicht habe, habe ich mich nunmehr dazu entschlossen, meine Gears radikal abzuspecken und mich auf 4 Sachen zu beschränken:
Jeweils Hell und Dunkel für Outdoor und CQB incl. der richtigen Waffen, bevorzugt als GBB's.
Hier haben mich übrigens aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses, des ausgesprochen kundenfreundlichen Supports und last but not least wegen des realistischen Handlings die Wetti's restlos überzeugt.

In Dunkel bleibts beim Battledisplay, d.h. SEALS mit komplettem Eagle Equipment und Wetti M14, (wenns denn endlich da ist) sowie das klassische Boarding-Crew-Outfit für CQB, zur Zeit noch mit Schrotflinte und MAC11 als Backup, aber sobald es eine Wetti MP5 gibt, wird diese vielleicht fester Bestandteil sein.
Für Hell jedoch habe ich mich für reine Fantasy-Outfits entschieden, um weitestgehend frei in der Wahl von Waffen und Equipment zu sein und auch leichte und praktische Spieleoutfits zu haben.
Multicam fürs „Crye-Männchen“ ist ja vorhanden, also musste daneben noch was anderes her.

Vorgabe: Funktionell, leicht und auch für Spiele mit hohem Gebäude-Anteil geeignet.


Entscheidungsfindung:
Da nach kompletter Umrüstung auf GBB's die einzige noch verbliebene AEG in Form einer Realsword AK doch eine meiner Lieblingswaffen geblieben ist (und als Strom-Gewehr auch wintertauglich), habe ich mich angebockt von den Bildern der russischen Stalker-Larps für eben so ein Stalker-Outfit entschieden.
Sämtliche benötigten Sachen als original Equipment kann man übrigens für wirklich kleines Geld in nem russischen ebay-shop kriegen. Die komplette Peripherie dafür habe ich mir für unter hundert Euro da gekauft, so dass mir nur noch der Anzug selber fehlte.
Und da war es natürlich alleine aufgrund der Namensgebung naheliegend, dass mein Augenmerk auf den Claw Gear Stalker-Anzug von Sniperairguns fiel.





Erster Eindruck:
Der Anzug kam sniperüblich erdbebensicher eingebettet in großem Karton mit vielen Verpackungswürmchen in einer neutralen durchsichtigen Plastiktüte.
Für mich schon mal positiv, weil es sinnlos ist, aufwendige 4-farbig bedruckte Produktverpackungen mitzubezahlen, die sowieso in den Müll wandern.
Also ausgepackt und erstmal befingert:
Sehr aufwendig gemacht mit vielen Details...
Dann angezogen um mal die Größe zu checken...
Ich trage in den normalen originalen Ami-Klamotten Medium-Reg, und hatte den Anzug deshalb auch in Med-Reg bestellt. Passt perfekt, zudem gibt es sowohl an Ärmel- wie auch an Hosenbündchen Verstellmöglichkeiten sowohl für die Länge als auch für die Weite.


Allgemeine Beschreibung:

Materialbeschaffenheit:
Das Material des gesamten Anzuges mit Ausnahme der verstärkten Bereiche ist ein Ripstop-Gewebe aus 65% Baumwolle und 35% Polyester.
Im Neuzustand wie gesagt etwas glänzend und steif, trägt sich der Anzug nach der ersten Wäsche ausgesprochen bequem und fühlt sich sehr angenehm an.
Die Bereiche um Knee- und Elbow-Pads sowie der gesamte Gesäßbereich bestehen aus 1000er Cordura und sind extrem stabil.
Die Reißverschlüsse sind aus Kunststoff, grob und und stabil bei der Jacke vorne, etwas feingliedriger an Kapuze, den „Lüftungsschlitzen“, den verschließbaren Taschen und der Hose.
Alle verwendeten Knöpfe sind identisch, und mit einer Größe von einem Zoll auch mit Handschuhen bequem zu öffnen. Die Knöpfe sind nicht einfach angenäht, sondern sind mit stabilen, fest vernähten Bändchen befestigt, so dass sie wohl nie abreißen werden.

Verarbeitung:
Um es kurz zu sagen: Die Verarbeitung ist exzellent.

Offensichtlich wurde hier nichts mit der heißen Nadel genäht, alle Nähte sind pielgrade, regelmäßig und sauber abgeschlossen.




Zusätzlich wurde an allen belasteten Stellen nochmal mit zusätzlichen Nähten fixiert, und selbst die Innenfutter der Taschen sind nicht nur plump zusammengenäht, sondern wurden nochmal zusätzlich umbördelt.


Farbe:
Der Anzug wird als „Tan“ angeboten und liegt meinem subjektiven Eindruck nach irgendwo zwischen tan und coyotebrown.



Im Auslieferungszustand noch mit einer Art Apperetur versehen und deshalb etwas glänzend, war dies wie bei allen neuen Sachen jedoch nach der ersten Wäsche vorbei.

Die Jacke:
Von der Form ist die Stalker-Jacke vielleicht am ehesten vergleichbar mit einer Raid-BDU-Jacke.
Das heißt, sie ist etwas kürzer als eine normale BDU-Jacke, hat keine unteren Taschen, sondern große Brusttaschen und relativ große Taschen mit Klettflächen auf den Armen.




Verschließbar ist die Jacke mit einem groben stabilen Reißverschluss plus zusätzlich knöpfbarer Windleiste.




Über den Brusttaschen befinden sich jeweils zwei Reihen Molleschlaufen, die auch noch mit Klettflächen versehen wurden, also entweder die Möglichkeit bieten, zusätzliche kleine Pouches anzubringen wie z.B. Schrothülsen-Pouches, oder aber einfach als zusätzliche Fläche für Patches dienen.



Die Jacke hat einen klettverschließbaren Stehkragen, etwas höher als beim ACU-Schnitt, an den zusätzlich noch mittels Reißverschluss und Klett eine Kapuze angebracht werden kann.



Hier befindet sich am Hinterkopf ein Riemen, mit dem verstellt werden kann, wieweit die Kapuze nach vorn über die Stirn rutschen kann. Zusätzlich kann sie mittels einer Kordel zugebunden werden.


Weiterhin gibt es zwei mit Taschen mit Reißverschlüssen -



eine kleine außen links für Kleingeld, Schlüssel oder ähnliches...




... und eine klassische Innentasche auf der linken Seite für Brieftasche oder Papiere.


Doch die augenscheinlichsten Innovationen sind die Ärmel.



Ähnlich wie bei dem Crye Combatshirt ist ein Ellenbogenschutz integriert, der auch recht gut sitzt, zudem befinden sich auf beiden Unterarmen zusätzliche Taschen.




Die Bündchen der Ärmel sind einstellbar und können bequem den verwendeten Handschuhen angepasst werden





Am rechten Unterarm sind zwei 9mm/0.45er Pouches mit Klettverschlüssen angebracht,




am linken Unterarm befindet sich eine Tasche mit abdeckbarem Klarsichtfach für ein GPS-Gerät oder ähnliches mit einer Öffnung für Kabel ins Ärmelinnere.





Nebenbei bemerkt ist diese Jacke auch ohne weiteres auch seht gut zivil tragbar und bietet mehr Vorteile, als manche wesentlich teurere Outdoorjacke.

Die Hose:
Verwöhnt von der Funktionalität meiner Crye Generation I Combat Hose bin ich ehrlichgesagt an die Claw Gear Hose nicht ganz unbeeinflusst herangegangen.
Beim ersten Betrachten offenbarte sich jedoch direkt der erste Vorteil:
Das Teil hat normale, geräumige Hosentaschen!
Der Bund ist wie bei Crye relativ hoch, und für den Gürtel gibt es 6cm hohe Schlaufen, so dass auch ein 2-Zoll Duty-Belt problemlos verwendet werden kann.



Verschlossen wird die Hose mit Reißverschluss plus Knopf, also wie eine Jeans. Zusätzlich gibt es innen noch eine dicke Kordel, mit der die Hose am Runterrutschen gehindert wird, selbst wenn man schwere Sachen in den Taschen hat.

Es gibt zwei Gesäßtaschen und zwei Oberschenkeltaschen mit großen, leicht zu öffnenden Klappen.
Diese Oberschenkeltaschen sind leicht schräg angesetzt, was einen besseren Eingriff ermöglicht. Dahinter ist jeweils eine kleine Einschubtasche beispielsweise für die hastige Aufnahme von Pistolenmagazinen. Auch dies finde ich sehr praktisch, weil man seine teuren GBB-Magazine ja nicht einfach in den Dreck fallen lassen möchte.



Neben den Oberschenkeltaschen sind nochmal zwei Reihen Molleschlaufen angebracht, ideal für 9mm oder 0.45er Double-Magpouches. Auf jeder Tasche selber ist nochmal eine 6x5cm große Klettfläche für Patches.



Unterhalb der Oberschenkeltaschen knapp unterm Knie wurden jeweils noch kleine hochformatige ebenfalls per Lasche verschließbare Taschen angebracht, die innen und außen Gummischlaufen haben, z.B. für Knicklichter.



Die Hose hat wie die Jacke integrierte Pads, die wie bei der Jacke auch in einem zusätzlich verstärkten Bereich aus Cordura liegen.



Im Gesäßbereich ist die Hose wie eine Reiterhose ebenfalls mit Cordura verstärkt.



Am Saum gibt es ausklappbare „Verlängerungen“, die wie eine Strumpfgamasche eine individuelle Anpassung an die verwendeten Stiefel ermöglichen und ein Eindringen von Staub, Schmutz oder Insekten verhindern.


Bei Nichtbedarf werden diese nach innen eingeklappt und mittels Klett sicher fixiert.
Sowohl ein- als auch ausgeklappt bietet sich wie bei jeder normalen BDU-Hose auch die Möglichkeit, den Saum mittels Bändchen zuzuziehen.


Details:

Hiervon gibt es wirklich eine Vielzahl!
Offensichtlich hat sich der Designer nicht nur theoretische Gedanken gemacht, sondern verfügt auch über Kenntnisse über die Probleme des Spielalltags.
Was zuerst auffällt, ist, dass hier nicht an Klettflächen gespart wurde, denn alle wichtigen Sachen sind einstellbar und mittels Klett zu fixieren.
Die Bündchen sowohl an Jacke als auch an Hose sind ausklappbar und bieten die Möglichkeit, sowohl Jacke als auch Hose an Handschuhe bzw. Stiefel anzupassen.
Alle großen Taschen sind nach vorne ausklappbar und bieten reichlich Stauraum, sind aber durch ihre Konstruktion auch völlig flachanliegend, wenn nichts drin ist. Dies ist wichtig, wenn man z.B. eine Weste über der Jacke tragen will.
Besonders diese Taschen verdienen besondere Aufmerksamkeit:
Zum einen die sehr durchdachte Sache mit den „nichtmilitärischen“ Taschen in der Jacke.
Hier bietet sich wie gesagt für den Spieler die Möglichkeit, wichtige Sachen wie Brieftasche, Schlüssel, Geld, oder Handy in verschließbaren Taschen unsichtbar mitzuführen, ohne zu riskieren, die Sachen im Eifer des Gefechtes zu verlieren.
Die beiden Brusttaschen sind doppelwandig ausgelegt, das heißt sie bieten jeweils zwei Fächer, wobei das hintere Fach den Inhalt durch die umgefaltete Oberkante vor Staub und Schmutz schützt.
Zusätzlich befindet sich in jeder der beiden Taschen noch eine Art „Grimlock-Öse“, um etwas fixieren zu können.
Unterhalb der Taschen außen gibt es nochmals jeweils eine dieser Ösen.




Was ich bisher an keiner BDU-Jacke jemals gesehen habe, ist folgendes Detail:
Innen befindet sich durch Reißverschluss abnehmbar eine Art innenliegender Abschluss, ähnlich aufgebaut wie bei einem Windbreaker aus luftundurchlässigem Material und mit einem Gummizug nach unten abgeschlossen.





Dieser Einsatz kann wie ein Cummerbund unter der Jacke mittels Klett der Bauchweite angepaßt werden, so dass sowohl ein einwandfreier Sitz als auch ein Windschutz gewährleistet sind, obwohl die Jacke von außen gesehen locker ein Stück über der Hose hängt - Genial...
Um nun aber einen ungewollten Wärmestau zu vermeiden, wurden unter den Armen zwei mit Reißverschlüssen verschließbare Lüftungsöffnungen eingebaut, die mit atmungsaktivem Vlies hinterlegt sind.


Durch diesen Lüftungsschlitz wird bei komplett geschlossener Jacke unnötiges Schwitzen vermieden.


Auf der Windleiste des Reißverschlusses befindet sich eine Art Lasche, mit einem Knopf am oberen Ende zu öffnen.



Diese Lasche dient wohl wie eine Schulterklappe der Anbringung von Rangabzeichen oder ähnlichem...





... läßt sich aber auch gut dazu verwenden, die Riemen irgendwelcher Umhängetaschen oder Slings so zu fixieren, dass sie den Zugang zu den Brusttaschen nicht behindern.
Das durchdachte Taschenkonzept der Jacke kommt auch bei der Hose zum Tragen:




In den Hosentaschen gibt es wie bei einer Jeans körperseitig je­weils kleine Taschen für irgendwelchen Klein­kram, die jedoch so tief ausgelegt sind, dass man nichts verlieren kann. In der Außenwand ist eine weitere kleine Einschubtasche inte­griert, so dass man auch mehrere kleine Sachen sortiert in der Tasche hat, und nicht alles wie in einem Sack durchein­ander fliegt.


Auch die Oberschenkel­taschen sind in Fächer aufgeteilt. In einem Fach jeder Tasche sind neben der großen Kunststoffö­se noch zusätzliche Gummiriemen ange­bracht, so dass größere oder schwerere Gegen­stände fixiert werden können.

Alles ist so angelegt, dass man auch mit Handschuhen daran kommt.

Funktionalität
:

Ohne jeden Zweifel knallhart auf die Belange des Spielers ausgelegt.
Vielfach verstell- und fixierbar, läßt sich der Anzug an die jeweiligen Bedürfnisse oder Wetterverhältnisse anpassen, und bietet eine Menge Platz für das Mitführen diverser Ausrüstungsgegenstände.
Abgesehen von den bereits angesprochenen „Geheimtaschen“ für persönliche Wertgegenstände dienen die normalen Taschen auf Brust, Gesäß und Oberschenkeln der Aufnahme auch größerer Sachen.
Durch die Aufteilung jeder einzelnen Tasche in Fächer kann hier drin aber genauso gut Kleinzeug verstaut werden, ohne dass es Chaos in der Tasche gibt.
Die Oberschenkeltaschen ersetzen durch ihr mögliches Volumen ohne weiteres auch Dump-Pouches, aber liegen wie alle anderen auch unbefüllt dicht an dem Stoff an.
Dies ist besonders wichtig bei den Brusttaschen, wenn man eine Weste über der Jacke tragen möchte.
Gewöhnungsbedürftig sind allerdings die am rechten Unterarm angebrachten Backup-Magpouches.
Dies schlackert mit zwei GBB-Mags drin doch sehr unangehm.
Deshalb behalte ich lieber meine normalen 9mm-Pouches in der First Line, nutze die Taschen am Arm aber für ein Loadingtool und ein Einhandmesser, wo das Gewicht nicht so auffällt..


Kritikpunkte:

Der große Kritikpunkt ist die Fixierung der Kneepads bei der Hose.



Anders als bei Crye wird dies von aussen gemacht, d.h., es befinden sich zwei Gummi-Riemen in den Kniekehlen.
Hier stimmt das Maß in Relation zu der Größe nicht.
Da ich zwar keine Storchenbeine, aber auch keine Arnie-Beine habe, reichen die Verstellmöglichkeiten nicht aus, die Kneepads ordentlich zu fixieren.
Hier konnte ich wenigstens ein wenig Abhilfe schaffen, indem ich die eine Seite der Verstellriemen verkürzt habe. Zur Not geht das auch mit nem simplen Knoten auf der Seite mit der Schnalle.
Hier besteht seitens des Herstellers akuter Handlungsbedarf, wünschenswert wäre ein System ähnlich der Bijan Ellenbogenschoner, wo man den Arm durch eine Art Hülle bestehend aus einem dicken Gummizug-Stoff steckt, so dass das Pad sicher fixiert ist.
Wenn auch die Pads an den Armen besser sitzen, wäre auch hier ein solches System von Vorteil.
Der zweite aber doch eher zu vernachlässigende Punkt ist die Position der Molleschlaufen über den Brusttaschen der Jacke.
Hier lassen sich lediglich querformatige Pouches wie z.B. Schrothülsen-Pouches anbringen, alles andere verhindert das Öffnen der Brusttaschen.
Dies ist aber kein echtes Manko, da die Molleschlaufen ja durch ihre Klettflächen auch die Anbringung diverser Patches ermöglichen, also nicht völlig nutzlos sind.
Fazit:

Claw Gear produziert nicht nur für den Airsoftspieler-Markt.
Auch bei Rettungskräften und wer weiß welchen Einheiten noch kommen die Sachen zum Einsatz.
Ich weiß nicht, inwieweit sich die Sachen dort durchsetzen, aber für uns Airsoftspieler kann ich mit ruhigem Gewissen folgendes behaupten:

Dieser Anzug ist ein sehr gutes und vor allem total durchdachtes Produkt mit absolut korrektem Preis-Leistungsverhältnis.

Hier stimmen sowohl Qualität als auch Verarbeitung, und zudem ist der Anzug durchdacht wie kein Zweiter.
Ich habe noch nie etwas in der Hand gehabt, was so sehr auf die Belange des Spielers ausgelegt ist.
Man bekommt für einen wirklich fairen Preis ein Rundum-Glücklich-Paket, das keine Wünsche offen läßt.
Fernab jeder Reenactment-Ambitionen brauche ich als Spieler außer diesem Anzug, einer Schutzbrille und der passenden Waffe theoretisch nichts mehr, um korrekt ausgerüstet zu sein.
Und selbst bei der Darstellung irgendwelcher PMC's oder SF-Leute bietet sich aufgrund ihrer Funktionalität die Hose kombiniert mit vorhandem Gear an.
Ich trage diesen Anzug für mein Stalker-Outfit kombiniert mit wenigen russischen Accessoires wie Koppel, 4-rer AK-Magpouch für Koppelmontage, 9mm-Pouch, einem Schulterholster für die 08, einem Veschveshok Backpack (ein kleiner „Afghanistan-Rucksack“), Hellstorm Handschuhen und Oakley Stiefeln. Im Vergleich zu den Bildern hier werde ich noch ein paar Details ändern, beispielsweise werde ich für die 9mm-Pouches die Schlaufen an der Hose nutzen.
Ich habe bewußt auf eine Weste oder ein Chestrigg verzichtet, um ein extrem leichtes Spiele-Outfit zu haben, ohne auf irgendwas Essentielles verzichten zu müssen.


Für Spieler, die lieber eine Weste tragen, empfiehlt sich die Kombination aus der Stalker Hose, die es ja auch in verschiedenen Tarnmustern gibt, und dem dazu passenden Combatshirt von Claw Gear.
Diese Kombo trage ich für CQB Einsätze mit Schrotflinte in schwarz zusammen mit einer Seals Body-Armour und lediglich einem Dutybelt mit zwei Leg-Panels für die MAC11 und 3 Mags, der Rest findet in den Taschen der Hose und der Ärmel des Combat-Shirts Platz. Ein Review hierzu erfolgt in Kürze...


Praxistest:

So, gestern habe ich den Anzug mal in einem Trainingsspielchen auf unserem CQB-Gelände ausprobiert, allerdings ohne Gasmaske, sondern nur mit dem russischen Afghanistan-Käppi.
Wie schon angedeutet, kann man in dem Anzug alles außer den Magazinen mit sich führen, und wenn man nicht länger als ein oder zwei Stunden von der Safezone weg ist, kann man getrost auf Utility-Pouches oder Rucksäcke verzichten.
Lediglich Mag-Pouches sind erforderlich, alles andere findet in dem Anzug Platz.
Das Taschenkonzept ist genial und funktioniert supergut...
Bestätigt hat sich allerdings der Kritik-Punkt mit den Knee-Pads.
Während ich mich mit Bijans oder bedingt auch mit Altas bedenkenlos auf die Knie fallen lassen kann, ist hiermit doch eher Bedachtsamkeit gefordert, weil die Dinger halt zur Seite rutschen.
Die Polsterung selber ist eigentlich ok, wenngleich ebenfalls verbesserungsfähig.
Da ich den Anzug nur für CQB-Spiele oder Stalker-Larps nutzen möchte, interessiert mich die Tarnwirkung weniger.
Aber da es die Sachen ja auch in den verschiedensten Tarnmustern gibt, kann sich jeder selber aussuchen, für welches Gelände er dieses Gear nutzen möchte.

Motivation durch Entsetzen,
Lernen durch Schmerz



Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Hal Brown« (1. März 2010, 20:02)


zendog

WE Poweruser

Beiträge: 749

Wohnort: NRW

2

Dienstag, 2. März 2010, 06:56

Sehr geiles Review. Danke

greetz

zendog
while u reading this, your enemy is training...



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