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Beiträge: 208

Wohnort: Wipperfürth, Perle des Bergischen Landes

Themenstarter Themenstarter

1

Freitag, 9. Dezember 2011, 22:56

WE AK-74UN



Hersteller: WE
System: Gas Blow Back
Joule: ca. 1,4
Länge: 500mm / 750mm
Preis: 329€ bei www.sniper-as.de


Ich war auf der Suche nach einer kurzen, verhältnismäßig führigen Waffe, für den Fall, dass ich auf einem Spiel mal nicht immer mein M16 mit mir rumschleppen wollte. Da ich nun aber totaler GBB Fanatiker bin, hatte ich bis vor kurzem keine große Wahl abseits der AR15 Reihe. Bis dann WE ihre erste AK rausbrachte. Ich wollte also eine kurze Waffe, die nach Möglichkeit kein AR15 Derivat war, eine GBB sein sollte und sich am besten auch noch realistisch zerlegen liesse. Die Wahl fiel dann für mich auf die WE AKSU-74 und ich muss sagen, ich habe die Entscheidung nicht bereut.
Die Waffe wird in dem WE typischen, braunen Karton geliefert, es liegen ein Magazin, ein Speedloader und ein Handbuch in taiwanesisch bei. Da die Waffe bevor sie an Kunden innerhalb von Deutschland verkauft werden darf erst die Importeursmarkings bekommen muss, muss sie aus dem Karton entfernt und dann markiert werden. An dieser Stelle hätten zwei neue Kabelbinder Wunder gewirkt, denn die AK flog einfach lose in dem Karton rum, als ich sie bekommen habe.
Erster Eindruck beim Herausnehmen: „Wow, das Ding ist massiv!“ Und genau das bestätigt sich auch bei genauerer Prüfung; fast alle externen Teile scheinen aus Stahlblech zu sein, bis auf Frontsight und das kleine Stück zwischen Handguard und Gehäusedeckel.



Selbst das Plastik aus dem Griff und Handguard bestehen macht einen sehr wertigen Eindruck, nichts wackelt oder knarzt. Der Griff ist durch seine schmale Form und gute Oberfläche auch für kleinere Hände geeignet, was für mich ein Segen ist.
Der nach links einklappbare Stock macht ebenfalls einen sehr soliden Eindruck, was mich ehrlich gesagt ein wenig überrascht hat. Man muss sich weder beim Einklappen, noch beim Ausklappen irgendwelche Sorgen machen, dass etwas kaputt gehen könnte, das Ding ist top!
Der Flashhider der WE AK wird von einem gefederten Bolzen gehalten, den man erst nach Hinten ziehen muss, bevor man den Flashhider abschrauben kann, sollte man ihn durch einen Schalldämpfer ersetzen wollen. Wichtige Info hierzu; Der Flashhider sitz auf einem Adapter, der seinerseits nochmal von einer Madenschraube gesichert wird. Entfernt man die Madenschraube, kann man den Adapter abschrauben, der dann ein airsofttypisches 14mm Negativgewinde freigibt.
Der Feuerwahlhebel ist auf der rechten Seite zu finden und dient im gesicherten Zustand ebenfalls als Dustcover.



Das schöne am WE Feuerwahlhebel sind zwei Sachen, die man hier einfach nochmal herausstellen muss; man kann ihn dazu benutzen, den Boltcarrier hinten zu arretieren:



Und es wurde hier von WE eine zusätzliche „Platte“ eingebaut, mit der der Feuerwahlhebel betätigt werden kann, ohne die Hand vom Griff zu nehmen, was ausserordentlich praktisch ist:




Nun zu den Internals, aber damit man an die ran kommt, muss man die Waffe natürlich zuerst mal zerlegen. Dazu zuerst das Magazin rausnehmen, dann auf „Semi“ stellen, und einmal durchladen. Jetzt kann man den Knopf hinten am Gehäusedeckel drücken und der Deckel öffnet sich federunterstützt nach oben.





Dann die Federführungstange nach vorne drücken, um 90° drehen und entnehmen.



Jetzt nur noch den Verschluss bis ganz nach hinten ziehen und ebenfalls entnehmen. Und schon ist man fertig.



Hier nochmal Federführungsstange und Verschluss:



Die Internals machen einen sehr realistischen Eindruck, zur Haltbarkeit kann ich leider noch keine Aussagen machen, dafür muss die AK erstmal intensiv gespielt werden.



Das Magazin der AK hüllt sich in schwarzes Plastik, welches aber nicht mit der Qualität der Plastikteile an der Waffe selber mithalten kann. Und da komme ich dann auch zum ersten wirklichen Manko; das weiche Plastik zerreibt sich beim Magazinwechsel am Magazinschacht, und sieht selbst nach wenigen Wechseln schon so aus:



Die zweite Sache beim Magazin ist der Hammerlock und „dry fire mode“; man muss unbedingt darauf achten, dass der obere Schalter (rot) vorne steht und nach jedem Neubefüllen des Magazins mit BBs muss man den Hebel neben dem Ventil (blau) nochmal manuell nach unten drücken, denn sonst macht es nur „Klick“ statt „Bumm“
Das Magazin fasst übrigens 50 BBs, also das erste WE Magazin, das out-of-the-box kein RealCap ist.



Der Rückstoß dieser kleinen AK ist der härteste, den ich bis jetzt bei einer GBB erleben durfte. Das Teil tritt aus wie ein Esel und ist dazu auch noch unglaublich laut. Definitiv keine Waffe für Zimmershooting, wenn man Nachbarn hat.
Ich habe mal zehn Probeschüsse gemacht, Entfernung waren zehn Meter, an BBs habe ich King Arms 0,28er benutzt.
Geschossen wurde sitzend aufgelegt über nicht eingestellte Ironsights mit nicht eingestelltem Hop-Up





Fazit:

Die WE AK ist jeden Cent wert. Trotz kleinerer Problemchen mit dem Magazin handelt es sich um eine sehr solide Waffe mit toller Leistung und einem unvergleichlichen Rückstoß. Und das alles zu einem vernünftigen Preis. Ich kann die Waffe wirklich jedem ans Herz legen, der noch eine kurze Waffe sucht und mal weg von den üblichen M4(M16 Varianten möchte.
"Mrs. Clinton, it seems that terrorists have snuck a snuke up your snizz"


Elchinator Männlich

Administrator

Beiträge: 5 995

Wohnort: Düsseldorf

2

Samstag, 10. Dezember 2011, 00:31

Auch hier: Danke für das tolle Review!
Mit freundlichen Grüßen
Elchinator

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