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Fetti

Erbsenpistole

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1

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:19

NPAS für WE Ace VD (SVD)

Hallo alle miteinander,

ich habe das SVD-Modell von WE, die "Ace VD". Jetzt würde ich gerne, wenn es denn überhaupt geht, ein NPAS von RA-Tech einbauen. Leider habe ich bislang nirgendwo ein NPAS speziell für dieses Modell gefunden, geschweige denn irgendwelche RA-Tech Teile für die SVD generell. Allerdings bin ich auf dieses NPAS für die WE PDW gestoßen, das dem Original Nozzle der Ace VD sehr ähnlich sieht. Meine Frage ist also: Kann mir jemand sagen, ob dieses NPAS auch in der SVD passen und funktionieren kann? Es gibt auf jeden Fall eines, das passt, denn ich habe schon öfters von Leuten gelesen, die sich eines in ihre WE Ace VD eingebaut haben.

Allerdings habe ich von den meisten dieser auch gelesen, dass das NPAS zu erheblichen Energieschwankungen geführt haben und das GBBR somit nahezu unbrauchbar gemacht haben soll. Kennt sich jemand damit aus oder hat schon Erfahrungen damit gesammelt? Ich habe nämlich auch gelesen, dass manch einer diese Probleme mit irgendwelchen Anpassungsmaßnahmen beseitigt haben soll.

Elchinator Männlich

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2

Montag, 2. Juni 2014, 15:34

Ein NPAS soll die Energie reduzieren können, für die die Waffe ausgelegt ist. Natürlich kann das zu Funktionsproblemen führen, wenn man den Umbau nicht sorgfältig durchführt.

Das Open-Bolt-NPAS sollte für alle Waffen passen, auch für die SVD. Ein Alu-Nozzle ist nicht unbedingt erforderlich (und paßt auch nicht bei jeder Waffe!).
Mit freundlichen Grüßen
Elchinator

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Fetti

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3

Montag, 2. Juni 2014, 18:28

Danke für deine Hilfe. Ich wusste gar nicht, dass das NPAS auch in ein Standart-Nozzle eingesetzt werden kann oder überhaupt dass man dieses öffnen kann. Zugegeben. ich bin noch ziemlich neu beim GBB-Tuning.

Dann werde ich mal versuchen, mir ein RA-Tech NPAS für Open Bolt Systeme in mein Plastiknozzle zu bauen und gucken, was passiert.

Elchinator Männlich

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4

Montag, 2. Juni 2014, 21:42

Ein Beispiel haben wir hier:
NPAS-Einbau beim L85

Das behandelt zwar das L85, aber die Unterschiede beim Nozzle sind doch eher gering.
Mit freundlichen Grüßen
Elchinator

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Fetti

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5

Samstag, 21. Juni 2014, 18:27

So, NPAS ist eingebaut. Nur habe ich nach wie vor Energieschwankungen. Kann das an der Einstellung des NPAS liegen? Meine Energiewerte befinden sich nun bei etwa halb rausgedrehtem NPAS zwischen 1,0 und 1,5J.

EDIT: Verwendetes Gas ist von Elite Force

Elchinator Männlich

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Dienstag, 24. Juni 2014, 21:26

Eventuell solltest Du mal das Nozzle an den bearbeiteten Stellen gut polieren. Wenn die Öffnungen nicht gleichmäßig sind, strömt das Gas nicht stabil durch.
Mit freundlichen Grüßen
Elchinator

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Fetti

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7

Dienstag, 24. Juni 2014, 23:12

Ich hatte diese Bearbeitung, die du in deiner Anleitung beschrieben hast, zunächst ausgelassen, weil mein NPAS ziemlich exakt dieselbe Länge hat, wie das ausgetauschte Plastikteil. Experimentell habe ich mich dann doch mal daran gewagt und auch die besagten Schlitze für den Gasdurchlass geschnitten und siehe da, keine Leistunsgschwankungen mehr. Bei ganz aufgedrehtem NPAS Energien von etwa 2,5-3,1J. Leicht weiter (zwei Umdrehungen Richtung minimale Energie) zugedreht recht konstante 2,4J. Ich hatte mit einigen Einstellungen zwar keine Energieshwankungen mehr, trotzdem flogen die BBs teilweise mit starkem Drall, teilweise fast so, als hätte ich das Hop Up rausgedreht. Mir ist aufgefallen, dass der BlowBack schwächer zu sein schien. Ich vermute, dass das NPAS in dieser Einstellung einfach das Gas schneller verbraucht und ich häufiger hätte auffüllen müssen.

Mit der letzten Einstellung (2,2J) sah es aber zumindest mal nach einer konstanten, wenn auch von immer noch zu stark eingestelltem Hop Up geprägten, Flugbahn aus. Jetzt ist es zu dunkel geworden, weitere Tests folgen morgen.

Dazu aber eine Frage: Gibt es sowas wie eine optimale NPAS- Einstellung oder aber auch solche, bei denen stärkere Schwankungen auftreten oder Gaswolken aus dem Verschluss austreten können? Das hatte ich bei einigen Einstellungen nämlich.

Fetti

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8

Mittwoch, 2. Juli 2014, 21:19

Die Einstellung des NPAS scheint jetzt gar keinen Einfluss mehr auf die Energie der Waffe zu haben. Energieschwankungen sind nicht allzu stark, dennoch fliegen die BBs teils senkrecht nach oben, als hätte ich das Hop Up viel zu stark eingestellt, teils ordnungsgemäß, teils, als wäre das Hop Up komplett aus.

Vorangegangene Energieschwankungen hängen mit der Magazinhalterung zusammen. Die hat so viel Spiel, dass der Gasauslass nicht fest genug auf die Öffnung im Nozzle drücken und somit nicht genug Gas in diese hineinströmen kann. Das Problem löst sich dadurch, das Gewehr am Magazin zu halten, dann drückt das Gewicht der Waffe das Magazin von selbst an das Nozzle.

Ich vermute, dass alle Ergebnisse aus Tests von vorher daher nicht mehr zu berücksichtigen sind. Ich glaube auch daher nicht mehr, dass ich diese Nozzle-Modifikation hätte bei diesem Modell durchführen sollen; wahrscheinlich habe ich mir das Nozzle somit NPAS-Einstellungsresistent gemacht... Neues Nozzle muss her, dieses Mal wird nichts weggeschnitten. Ich beschuldige dich deswegen nicht, das habe ich meiner Experimentierfreude zuzuschreiben.

Ich hatte auch vermutet, dass das Hop Up sich aufgrund des Rückstoßes selbst verstellt. Gegenmaßnahmen in Form eines Streifens Isolierband unter dem Regler als Widerstand hat nicht gegen die merkwürdigen Flugbahnen geholfen.

Fetti

Erbsenpistole

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9

Freitag, 5. September 2014, 15:23

Das Problem hat sich von selbst gelöst. Einmal das Hop Up komplett neu
eingestellt und plötzlich schießt sie wieder präzise. Muss man nicht
verstehen. Anscheinend funktioniert das Hop Up bei bestimmten
Einstellungen nicht so zuverlässig und reagiert sehr empfindlich auf
feinste Einstellungsänderungen. Ich kann nur dazu raten, beim Einstellen den Regler um Millimeterbruchteile zu bewegen.

Das NPAS hingegen erhöht mit entsprechenden Maßnahmen, wie sie hier mit dem WE L85 gezeigt wurden, die Energie erheblich (bis zu 3,3J). Wem das zu viel ist, kann die beiden hervorstehenden "Flügel" am Nozzle z.B. nur zur Hälfte abfeilen. Mit einer solchen Maßnahme erreiche ich eine maximale Energie von 2,5J. Ohne Modifikationen komme ich über die 2J nicht hinaus. Das NPAS hat ohne jede Änderung am Nozzle auf minimalster Einstellung eine Energie von 0,7J zustande gebracht. Die Energieeinstellung muss also einerseits durch eine entsprechende Veränderung des Nozzles, andererseits durch die Einstellung am NPAS erfolgen. Zugegeben, lästig ist das schon, aber was soll's.

Jedenfalls tut sie ihren Dienst nun. Ich danke für die Hilfe.

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